Wenn ein Lagerbereich kein System hat — aber längst eines braucht

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Es gibt ihn in fast jedem größeren Produktionswerk oder Lager: den Bereich, der im ERP-System als ein einziger Lagerort geführt wird. Ein Feld. Eine Nummer. Aber in der Realität sind das 40 Regalreihen, 800 Lagerplätze und drei Mitarbeitende, die genau wissen, wo was steht — solange sie da sind.

Wenn einer krank wird, fängt die Suche an. Wenn das Team wächst, läuft die Einarbeitung über Zettel und Zuruf. Wenn die Bestände steigen, wächst die Fehlerquote.

Das ist der Alltag in Lager- und Produktionsbereichen, die nie eine eigene digitale Struktur bekommen haben — weil sie nie groß genug schienen, um ein IT-Projekt zu rechtfertigen. Bis jetzt.

Warum Teilbereiche systematisch ignoriert werden

Ein vollständiges Lagerverwaltungssystem für das gesamte Werk? Großes Projekt, großes Budget. Das rechtfertigt sich für das Hauptlager. Aber für den Materialpuffer neben der Produktionslinie? Den Bereich für Retouren? Den temporären Lagerbereich, der als Notlösung eingerichtet wurde und jetzt fester Bestandteil des Betriebs ist?

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Diese Bereiche fallen in eine Lücke — und die sieht meistens so aus:

  • Im ERP existieren sie als einzelner „flacher” Lagerort ohne Platz- oder Regalstruktur.
  • Excel-Listen werden geführt, von wechselnden Mitarbeitenden, in unterschiedlichen Versionen.
  • Scanbewegungen gibt es nicht; Bestandsführung passiert mit Zeitverzug oder gar nicht.
  • Bei jeder Inventur wird der Aufwand unterschätzt — das Ergebnis trotzdem nicht verlässlich.

Der Druck entsteht selten durch einen einzelnen großen Fehler. Er baut sich auf — durch verlorene Zeit, gebundenes Kapital, Suchzeiten, die niemand offiziell messen will.

Was Digitalisierung hier konkret bedeutet

Es geht nicht um Vollautomatisierung. Es geht um Bestandstransparenz: Was liegt wo — in Echtzeit, für jeden, der es braucht. Ein Lagerverwaltungssystem für diesen Anwendungsfall löst fünf konkrete Probleme:

Lagerstruktur abbilden. Regalreihen, Lagerplätze, Zonen — jeder Platz bekommt eine eindeutige Adresse. Scannen ersetzt Erinnern.

Warenbewegungen erfassen. Einlagerung, Umlagerung, Auslagerung — gebucht mit Zeitstempel und Nutzer. Die Bewegungshistorie ist jederzeit abrufbar.

Bestand in Echtzeit. Kein Nachzählen, kein Abgleich mit der Excel-Liste von gestern. Der aktuelle Bestand ist auf Lagerplatzebene sichtbar — über PC, Tablet oder mobilen Scanner.

Bedienbarkeit ohne IT-Kenntnisse. Lagerteams sind keine ERP-Anwender. Die Oberfläche muss selbsterklärend sein — für Mitarbeitende, die vorher mit einem Klemmbrett gearbeitet haben.

Einführung in Wochen, nicht Monaten. Ein klar abgegrenzter Teilbereich lässt sich digitalisieren, ohne ein IT-Großprojekt zu starten.

GET WM: Ein System, das in Tagen läuft

GET WM ist kein System, das erklärt, was alles möglich wäre. Es tut schnell das, was gebraucht wird — und das reicht für die meisten Teilbereiche vollständig aus:

  • Lagerstruktur per XLS-Import — bestehende Lagerplatzdaten direkt einbinden, ohne manuelle Einzelpflege.
  • Mobile Nutzung auf Scanner, Tablet oder Smartphone — Mitarbeitende buchen direkt vor Ort.
  • Granulare Benutzerrollen — der Bereich bekommt exakt die Zugriffsstruktur, die er braucht.
  • Echtzeit-Dashboard — Bestand, offene Bewegungen und Kennzahlen auf einen Blick.
  • ERP-Anbindung — SAP, SAP Business One, Microsoft Dynamics, Odoo. Das ERP bleibt führend; GET WM ergänzt es um operative Lagersteuerung im Teilbereich.
  • Inbetriebnahme in Tagen bis wenigen Wochen — für klar abgegrenzte Bereiche ohne Systemkomplexität.
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120 € pro Nutzer/Monat. Für einen Teilbereich mit 5 Nutzern sind das weniger als 600 € monatlich — für vollständige Lagerplatztransparenz, die vorher nicht existierte.

Ein typisches Szenario aus der Industrie

Ein Produktionswerk mit rund 1.200 Mitarbeitenden. Das zentrale Fertigwarenlager ist bereits vollständig digitalisiert. Aber der Materialpuffer für Rohmaterial und Halbfertigware — mit rund 600 Palettenplätzen, direkt neben der Linie — wird im ERP jedoch als ein einziger Lagerort geführt.

Drei Schichten. Drei Papierkladden. Kein einheitliches Bild.

Nach der Einführung von GET WM für genau diesen Bereich: Jeder Platz ist adressiert. Jede Einlagerung wird gescannt. Fehlteile werden früher erkannt. Die Inventur dauert einen halben Tag statt drei.

Das ist keine Transformation. Das ist Grundlagenarbeit — und sie wirkt sofort.

FAQ

Haben Sie einen Lagerbereich, der schon länger auf eine bessere Lösung wartet?

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